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St. Anna Kirche (Krakowskie Przedmieście 68) Geht zurück auf eine fürstliche Spende aus dem Jahre 1454, die heutige Fassade stammt allerdings von einem Umbau im Jahre 1788.
Prażmowski Haus (87) Entstand um 1660, musste allerdings nach dem Krieg wieder aufgebaut werden und dient heute als Literaturhaus.
Adam Mickiewicz Denkmal Enthüllt zum 100 Geburtstag des Dichters im Jahre 1898.
Karmeliterkirche (Maria Himmelfahrt - Josephskirche, 52/54) Ende des 17. Jahrhunderts für den Orden der Karmeliter erbaut, die Fassade wurde 100 Jahre später verändert.
Präsidentenpalast (Namiestnikowski Palast, 46) Der Palast entstand bereits zur Mitte des 17. Jahrhunderts und wurde zunächst von der Koniecpolski Familie bewohnt, was erklärt, dass der Palast lange Zeit Koniecpolski Palast hieß. Am längsten nutzte die Familie Radziwill weshalb man mitunter auch vom Radziwill Palast hört. Der Name Namiestnikowski Palast geht im übrigen auf die Zeit der russischen Statthalter zurück. Im Palast wurde auch der Warschauer Pakt 1955 geschlossen. Seit 1994 ist der Präsidentenpalast der offizielle Sitz des Polnischen Präsidenten in Polen.
Józef Poniatowski Denkmal Das Denkmal des Prinzen Józef Poniatowski (verstorben in der Schlacht bei Leipzig 1813) wurde von einem Dänen angefertigt (Thorvaldsen). Nach der Zerstörung des Denkmals im zweiten Weltkrieg, spendete Kopenhagen eine Neuanfertigung und diese wurde dann erstmals direkt vor dem heutigen Präsidentenpalast aufgestellt.
Hotel Bristol (42/44) Das Hotel wurde um 1900 erbaut und war fortan Treffpunkt der wichtigsten Gäste in Warschau. Das Hotel wurde zwar seitdem modernisiert, es präsentiert sich seinen Gästen aber immer noch im Glanz der alten Zeit, dies gilt auch für die Hotelzimmer. St. Joseph Kirche (34) Besonders sehenswert ist hier der Altar und die Kanzel der in der Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden Kirche. Vor der Kirche wurde ein Denkmal des Polnischen Kardinals Stefan Wyszyński für dessen Verdienste aufgestellt.
Tyszkiewicz Palast (32) Erbaut vor 1793, ab 1840 von der Potocki Familie übernommen, so dass auch ab und an vom Potocki Palast die Rede ist. Der Palast wird derzeit von der Uni Warschau genutzt.
Uruski Palast (30): Um 1845 gebaut, ist das Gebäude heute auch wie die angrenzenden ein Teil der Uni Warschau.
Universität Warschau (26/28) Das Gelände der Universität erstreckt sich über eine Vielzahl von Gebäuden, die aus verschiedensten Zeiten stammen. Die Geschichte des Kazimierzowski Palast im hinteren Teil des Geländes geht beispielsweise bis ins frühere 17. Jahrhundert zurück und wird jetzt von der Univerwaltung genutzt. Sehenswert ist auch die (alte) Universitätsbibliothek (vom Haupttor steuert man geradeaus darauf zu). Die Gründung der Uni erfolgte 1816, aufgrund der Vielzahl der Studenten wurde allerdings ein Teil der Studiengänge von diesem Gelände ausgelagert, dabei ist die Universität Warschau die größte Bildungseinrichtung in Polen.
Czapski Palast (5) Anfang des 18. Jahrhundert erbaut, wurde aber immer wieder verändert. Hier wohnten auch Leute wie die Chopin oder Krasiński Familie im Laufe der Zeit. Heute Sitz der Kunstakademie.
Heilig Kreuz Kirche (3) Die heutige Heilig Kreuz Kirche entstand 1696, wenngleich die endgültige Fassade erst rund 60 Jahre später fertiggestellt war. Im inneren der Kirche befindet sich in einem Pfeiler die Urne mit dem Herz von Frederic Chopin (dies war sein letzter Wille).
Zwischen Heilig Kreuz Kirche und Staszic Palast ändert die Strasse ihren Namen von Krakowskie Przedmieście zu Nowy Świat.
Staszic Palast (Nowy Świat 72) Anfang des 19. Jahrhunderts mit finanzieller Unterstützung von Stanislaw Staszic erbaut, wird es jetzt von der Polnischen Akademie der Wissenschaften genutzt. Vor dem Gebäude befindet sich auch das bekannte Kopernikus Denkmal. Kossakowski Palast (19) Sein heutiges Aussehen geht vornehmlich auf einen Umbau zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, erst danach erwarb Kossakowski den Palast und gab ihm den jetzigen Namen.
Die restlichen Gebäude der Nowy Świat entstanden meist im 19. und 20. Jahrhundert, schon zum Ende des 19. Jahrhunderts etablierten sich Gastronomiebetriebe und Einkaufsläden. Bis zum heutigen Tag gilt Nowy Świat als erste Flaniermeile der Stadt, dies gilt vor allem, wenn man die beiden Strassen Foksal (mit einigen sehenswerten Gebäuden wie dem Zamoyski und Przezdziecki Palast) und Chmielna (eine der wenigen Autofreien stellen der Stadt) mit einbezieht. Im Bereich der Kreuzung der drei Strassen (ein paar hundert Meter vom Rondo de Gaulle entfernt) findet man jede Menge an Cafes, Restaurants, Cocktailbars, Diskotheken und zumeist exklusive Läden.
Weiter in Richtung Süden folgen: Rondo de Gaulle mit der einzigen Palme in Warschau in der Mitte des Rondels, der Dreikreuzplatz mit der Alexander Kirche, der Łazienkipark und später das Schloss Wilanow.
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