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Der Kultur- und Wissenschaftspalast wie er korrekt heißt galt als unbeliebtes Symbol der fast 45 jährigen Unterdrückung durch die Russen. Mittlerweile erfreuen sich Touristen aber auch Einheimische am Anblick des 230 Meter hohen Gebäudes und seiner Einrichtungen, wie Kino, Theater, Kongresssaal und Museen. Immer noch ist das Gebäude mit 42 Etagen das höchste in Polen, bei seiner Errichtung war es der zweithöchste Bau in Europa. Im April 1952 wurde der Bau beschlossen im Mai war Baubeginn und schon drei Jahre später, also 1955 war der 3288 Zimmer umfassende Bau fertiggestellt. 3500 Arbeiter haben Tag und Nacht am Bau gearbeitet, 16 starben dabei. Der Architekt Lew Rudniew war für den Bau verantwortlich. Offiziell wurde der Bau, dessen Konzept die Handschrift Stalins trug, als Geschenk der Sowjet Union an das polnische Volk bezeichnet. Die Polen sehen es allerdings eher als Machtsymbol der Russen. Dem Gebäude mussten auch einige Strassen weichen. Zum Neujahr 2000 wurde die weltweit höchste Turmuhr der Welt am Palast enthüllt, die Zeiger haben ein Länge von 6 Metern und lassen sich auch aus mittlerer Entfernung erkennen. Der touristische Höhepunkt des Warschauer Kulturpalastes ist die Aussichtsplattform im 30. Stockwerk in 114 Metern Höhe. Hier hat man den besten Blick über die Stadt. Besonders schön ist es den Sonnenuntergang über Warschau im Sommer am Abend zu erleben (nur Freitag und Samstag möglich).
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