Sehenswürdigkeiten in Praga
Warschauer Zoo Der Zoo von Warschau befindet sich nahe der Weichsel ist also auch von der westlichen Weichsel Seite schnell zu erreichen. Der Tierpark wurde bereits 1928 eröffnet und war zeitweise der größte in Europa. Heute findet man dort rund 5000 Tiere (bei 500 verschiedenen Arten). Besonders sehenswert sind das Insektarium, das Aquarium, das Elefantenhaus, das Vogelhaus und die Bereiche für Kängurus, Geparden und andere Raubkatzen. Für Kinder gibt es einen Bereich in dem Sie Tiere streicheln können. Eintritt: 12 PLN (Kinder 6 PLN) ul. Ratuszowa 1/3: Tram: 1, 2, 6,16, 18, 21, 23, 28 Bus: 100, 101, 127, 144, 170, 176, 500, 503, 509, 527
Plac Wileński An diesem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt befinden sich gleich mehrere interessante Bauwerke
Dworzec Wileński mit Einkaufszentrum Wileński (ul. Targowa 72) Im modernsten Gebäude am Platz findet man zum einen die unter Shopping ausführlich beschriebene Shoppingmall und auch einen Bahnhof, der besonders im Regionalverkehr (nach Nordost) eine wichtige Rolle spielt. Weitere Bauwerke: Bahnhofsverwaltung (ul. Targowa 74) Hier befand sich mal ein Bahnhof der zu Beginn des letzten Jahrhunderts zerstört wurde. St. Maria Magdalena Kirche (Al. Solidarności 52) Die vor 1870 gebaute Kirche ist eine äusserst sehenswerte Orthodoxe Kirche und liegt schräg gegenüber des Bahnhofkomplexes. In der Mitte des Platzes befindet sich noch ein Nachkriegsdenkmal, das sowjetische und polnische Soldaten zeigt.
Różycki Bazaar (ul. Targowa 54) Der traditionsreichste Markt von Warschau existiert seit über 100 Jahren. Viel von seinem Flair verlor er allerdings durch die zunehmende Verbreitung der Einkaufszentren und vor allem durch die Verlagerungen zum Markt am Stadion. Trotzdem ist der Besuch äusserst interessant und man kann dort auch recht günstig (vor allem Schuhe und Kleidung) einkaufen, wenn man nicht gerade nach Designerware sucht. Extratipp: Vor dem Różycki Bazaar steht in der Targowa Strasse (50/52) eines der ältesten Häuser in Praga.
Ulica Ząbkowska Die Ząbkowska Strasse, die unweit des Plac Wileński liegt, gilt als eines der Wahrzeichen des Stadtteils. Grund hierfür ist, dass es einige sehr alte Häuser gibt. Am auffälligsten ist das Gebäude der Warschauer Wodka Fabrik Koneser (ul. Ząbkowska 27/31). Die Firma produziert dort seinen Wodka seit 1897. Es soll das erste Gebäude in Warschau sein in dem es Elektrizität gab. Eine Besichtigung der Fabrik ist möglich (25 PLN bzw. 30 PLN mit Degustation). Eine Besondere Sehenswürdigkeit ist das Gebäude mit Hausnummer 23/25: Hier wurde in einen Neubau (im unteren Teil) die ursprüngliche Aussenfassade integriert, so dass es wirkt wie ein Haus im Haus. Das älteste Haus der Strasse (Hausnummer 14) unterscheidet sich in Form und der niedrigen Bauweise deutlich von den anderen.
Wedel Schokoladenfabrik (ul. Zamoyskiego 28/30) Die beliebte polnische Schokolade wird hier hergestellt, so dass man im vorbeigehen ab und an einen intensiven Schokoladengeruch wahrnimmt. Das Fabrikgelände ist ziemlich verblasst, dennoch dürfte es manch einen Tourist doch interessieren woher die wohlschmeckende Schokolade denn stammt.
Fussball EM 2012 in Polen Das Eröffnungsspiel der Fussball EM 2012 in Polen und der Ukraine wird in einem noch neu zu errichtenden Stadion stattfinden, welches das neue Nationalstadion wird. Es entsteht an der Stelle des heutigen Dziesięciolecia Stadions. Mit der Entwicklung wurde eine deutsche Firma beauftragt.
Dziesięciolecia Stadion Das erst nach dem Krieg errichtete Stadion diente fast 20 Jahre als Marktplatz für alle möglichen Gegenstände. Sportveranstaltungen konnten aufgrund der maroden Bausubstanz nicht mehr stattfinden. Der Markt galt als grösster in Europa. Es gab kopierte Markenkleidung, CDs, Videos, Software, aber auch Drogerieartikel und Waffen. Da änderten auch die verschärften Kontrollen seit dem EU Beitritt wenig. Es gab natürlich auch Originalware um keinen falschen Eindruck zu erwecken. Um das Stadion herum gibt es auch heute noch Massen an Händlern, die vor allem Billigkleidung anbieten, auch diese werden wohl in Kürze von anrollenden Baumaschinen verdrängt. Am besten beginnt man den Rundgang ab Ecke: ul. Zamoyskiego / al. Zieleniecka. Der Verlust des Marktes ist nicht nur für die vielen Händler ein Problem, der Markt diente den meist einheimischen (wenngleich auch täglich Busse von Schnäppchenjägern aus Weissrussland und der Ukraine gesichtet wurden) als günstige Einkaufsmöglichkeit. Ein Ausweichquartier für die Händler scheint übrigens in Aussicht, allerdings ausserhalb der Stadt in Marki.
Ausgehen in Praga Fabryka Trzciny (ul. Otwocka 14) befindet sich in einem 1916 entstandenen Industriekomplex, welcher der Marmeladenproduktion diente. Heutzutage gibt es dort neben einem Theater (Theater Nowy Praga), ein Restaurant und diverse Räume, die als Clubbereich, Ausstellungsraum, Konferenzzimmer oder auch für Konzerte genutzt werden. Porto Praga (ul. Stefana Okrzei 23) ist der Szenetreff in Praga. Hervorzuheben ist der Barbereich mit erstklassigen Cocktails, empfehlenswert ist aber auch das Essen im Restaurantbereich.
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